MRV Squad - Tag 95 - 21.06. - 8:00 Uhr in Marbach

Liebe Ruderer,


ein historischer Moment und wir waren dabei! Gestern erfolgte der Brückenschlag über den Neckar! Ihr dürft mich jetzt für albern oder kindisch halten, aber ich war total aufgeregt und fasziniert! Mein Handy ist jetzt komplett gefüllt mit Fotos und alle meine Ruderer mussten sich anhören, dass sie davon noch ihren Enkeln erzählen können!


Auf einigen Bildern seht Ihr die Paparazzi in Ihren Ruderbooten liegen. Vom intensiven Training erzähle ich lieber nicht! Es waren eher Gleichgewichtsübungen und die Übung "auf der Stelle liegen bleiben bei Strömung".


Beim letzten Bild seht Ihr, dass der Neckar für die Berufsschifffahrt gesperrt war. Das war natürlich ideal für uns - wir sind dann auch gleich mit den Kindern (nicht nur mit den Junioren) runter nach Benningen gerudert. Das machen wir sonst in der Regel nicht, da es in den Kurven immer etwas unübersichtlich ist.



Die Marbacher Zeitung schreibt unter: https://www.marbacher-zeitung.de/inhalt.neue-neckarbruecke-fuer-benningen-ein-meilenstein-in-der-geschichte-der-umgehungsstrasse.6abb20ba-7474-4940-a59a-52709d4bca48.html?fbclid=IwAR245IBoHTMOji6iBAcltBH0SBKqYkoVK1xHsDgEJOYmhCk10z5LCT-Tn1Y


Geht auf jeden Fall auf den Link! Die Bilder der MZ sind einfach nur genial, zumindest fast so genial wie meine. Nur fast, bei meinen sind natürlich auch noch Ruderer zu sehen!


Julia Amrhein20.06.2020 - 13:59 Uhr

Mehrere Stunden lang schwebte ein Brückenteil am Samstagmorgen über dem Neckar. In aufwendiger Millimeter-Arbeit ist das 47 Meter lange und rund 145 Tonnen schwere Mittelstück der neuen Benningen Neckarbrücke eingesetzt worden. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umgehungsstraße.

Campingstühle, Picknickdecken oder gleich ein Motorboot – das Neckarufer ist am Samstagmorgen der Anziehungspunkt in Benningen gewesen. Aber nicht etwa, weil dort Abkühlung geboten war, sondern wegen dem „Blauen Wunder“ der Gemeinde, wie es Bürgermeister Klaus Warthon ausdrückte. Gegen 10.30 Uhr hatte sich dort nämlich ein Schwimmkran in Bewegung gesetzt, um das entsprechend farblich gestaltete letzte noch fehlende Mittelstück der neuen Neckarbrücke einzusetzen. Der Fluss musste dafür den gesamten Tag über für den Schiffsverkehr gesperrt werden. Der Brückenneubau ist ein wesentlicher Teil der entstehenden Ortsumfahrung, die bis Anfang 2022 für Autos, Lastwagen und Co. freigegeben werden soll.


Schwimmkran auf dem Neckar Unter den Blicken von rund 100 Bürgern und Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart wie auch der Bau- und Planungsfirmen MCE, Wolff & Müller sowie Leonhard, Andrä und Partner leisteten die Unternehmen wahrlich Millimeter-Arbeit. Gut eine Stunde schwebte das 47 Meter lange Stahlkonstrukt zunächst vom Neckar in die Höhe, um dann in die Lücke eingesetzt zu werden. Dort übernahmen dann verschiedene Arbeiter, die über weitere Stunden das Brückenteil sorgfältig Stück für Stück einließen. Sie passten unter anderem das Bauteil an, das etwas länger als benötigt angefertigt worden war, wie der Leiter des Baureferats West und Leitender Baudirektor Andreas Klein vom Regierungspräsidium erklärte: „Das geschieht aus Sicherheitsgründen. Eine Lücke, wenn das Teil zu kurz ist, lässt sich deutlich schwieriger füllen als etwas abzutrennen.“ Im nächsten Schritt wird auf die Brücke eine 12,40 Meter breite Betonschicht aufgebracht.

Arbeiten hatten im April 2019 begonnen Dass dieser Meilenstein im Bau der Ortsumgehung nun geschafft ist, sorgte bei allen Beteiligten für Erleichterung und Freude. Im April 2019 hatten die Arbeiten am Neubau der Brücke mit anschließender Stützwand begonnen, zu denen etwa auch die Aufschüttung von Dämmen gehört hat. Schließlich wurde sich von den Uferseiten her nach und nach der Mitte des Neckers angenähert. „Dieser Bauabschnitt kostet uns ingesamt rund 13,6 Millionen Euro“, so Ulrike Conle, die Projektleiterin für den Brückenbau vom Regierungspräsidium. Die gesamte 1,3 Kilometer lange Umgehungsstraße wird das Land rund 24 Millionen Euro kosten. Die Gemeinde hat das Werk indes vor allem „Nerven gekostet“, wie Bürgermeister Klaus Warthon mit einem Augenzwinkern erklärt: „Ich bin 21 Jahre im Amt und das Projekt begleitet mich seit Anfang an.“ Er sei einfach froh, dass trotz zahlreicher weiterer Straßenbauprojekte ausgerechnet Benningen jetzt zum Zug kommt und Berücksichtigung findet, „auch wenn es ein paar Jahre später ist“. Eine ausführliche Berichterstattung folgt.


Ach ja, und nun wieder zum Training:


Als Trainingstipps gibt es heute wieder das Ergometer und die 10 Minuten Challenge:

Heute ist Sonntag und das ist für alle Rennruderer sowie für alle ambitionierten Ruderer der Tag der Belastung: Wer ein Ergo zuhause hat, bitte wieder Vollgas geben:


Jahrgang 2006 und jünger: 1000m

Jahrgang 2005 und 2004: 1500m

Jahrgang 2004 bis 1993: 2000m

Senioren A - die sich nicht als Master fühlen: 2000m

Jahrgang 1992 und älter (Master) 1000m


10 Minuten Challenge für alle ohne Heim-Ergometer:

10min Aufwärmen (Hampelmann/auf der Stelle laufen/Tanzen/Seilspringen)


10 Minuten-Challenge


10 x Scheibenwischer (pro Seite 10 - also 20 Bewegungen) 10 x Liegestütz 10 x Rudern 10 x Kniebeuge tief So schnell wie möglich! Alle 40 Wiederholungen sind 1 Punkt! Ihr habt 10 Minuten Zeit - bitte zählt wieviele Durchgänge (alle 40 Wiederholungen) - also Punkte ihr geschafft habt! Ist eine Runde nach 10 Minuten nur angefangen und nicht fertig, gibt es keinen Punkt mehr.


Viele liebe Grüße

Heike

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