MRV Squad - Tag 64 - 21.05. - 8:00 Uhr in Marbach

Liebe Ruderer,


einen wunderschönen Feiertag. Es ist Himmelfahrt und die Sonne scheint heute den ganzen Tag für uns alle! An Himmelfahrt ist auch Vatertag, deshalb eine herzliche Gratulation an alle Väter! Gönnt Euch heute einen schönen Tag mit Euren Lieben! Wie immer gibt es dann auch eine kleine sportliche Empfehlung: Organisiert am besten eine Fahrradtour für die ganze Familie! Die Tourentipps für heute kommen von Jannik und Johannes! Ich darf Euch verraten: mit diesem Tourenvorschlag sind die beiden echt nett zu Euch! Wahrscheinlich ist es die einzige Tour unter 100km, die sie kennen! Also los geht's!


Hier die Wegbeschreibung von Johannes:


Das sind insgesamt 55km und zuerst geht's im Bottwartal bis nach Oberstenfeld. Danach rechts weg nach Gronau und links nach Schmidhausen abbiegen. Durch Schmidhausen durch und der Straße folgen bis es rechts nach Jettenbach abgeht. Der Hauptstraße immer folgen durch Klingen, Maad, Billensbach und

Kaisersbach. Hinter Kaisersbach geht die Straße in einen Weinbergweg über, ist aber asphaltiert. Dem Weg immer folgen bis man in den Wald kommt, dort geht es nochmal kurz bergauf und man kommt an eine Straße, wo es rechts nach Prevorst weitergeht. Hinter Prevorst links weg und kurz hoch zum Waldspielplatz. Der Straße immer weiter folgen bis eine andere Straße quert. Dort gerade aus weiter kurz und steil nach oben. Weiter der Straße folgen bis man oben am Kanapee(diesem Steinsofa) ankommt. Dort rechts nach Völkleshofen und Oberstenfeld bergab. Durch Völkleshofen durch und solange der Straße nachfahren bis sie auf eine größere trifft. Dort geht es rechts zur Burg Lichtenberg und runter nach Oberstenfeld. Von da aus wieder zurück durchs Bottwartal.







Gestern ist auf www.rudern.de ein Brief von unserem DRV Vorsitzenden Siegfried Kaidel veröffentlicht worden. Ich habe seinen Brief in diesem Blog übernommen, weil viele Dinge angesprochen werden, die uns im Moment bewegen. Gerade beim Thema "Rudern in Mannschaften" kommt vielleicht bei dem einen oder anderen das Gefühl auf: "Die tun gar nichts!" Gerade wenn man bei diesem Wetter auf den Neckar blickt, versteht man die Ungeduld der Mannschaftsruderer auch sehr gut. Der DRV ist in Kontakt mit der Bundesregierung. Der Vorsitzende des Landesruderverbandes Baden-Württemberg Uwe Gerstenmaier nutzt all seine Kontakte zum Landessportverband und zur Landesregierung.


Im Schreiben von Siegfried Kaidel wird auch der Leistungssport angesprochen. Tokio 2020 wird es nicht geben - das betrifft uns in Marbach nicht direkt - aber auch bei uns im Marbacher Ruderverein haben sich Ruderer über den Herbst und Winter auf die Saison vorbereitet. Herbstferien, Weihnachtsferien und die Faschingsferien wurden in Trainingslagern in Breisach und in Amposta verbracht - viele Ruderkilometer und viele Blasen in das große Ziel Deutsche Jugendmeisterschaft investiert. Auch wer in Marbach das Ziel DJM nicht vor Augen hatte, für den war es die Regatta in Mannheim, die Int. Juniorenregatta in München oder in Köln - Ziele, für die man im Winter auch bei Schneeregen aufs Wasser geht! Das Trainingslager in Kroatien war ein Ziel, das schon fast zum Greifen nah war - und dann kam der 16. März 2020!


Und was geschah? Jeder unserer Rennruderer trainierte im Home Office weiter! Und wenn ich heute sehe, was auf dem Wasser in den Einern abgeht: da waren einige ganz schön fleißig!


Jetzt höre ich aber auf zu erzählen und lasse Euch endlich den Brief von Siegfried Kaidel lesen!



Liebe Ruderkameradinnen und Ruderkameraden,


seit etwas mehr als zwei Monaten ist unser aller Alltag aufgrund der Corona-Pandemie aus dem Gleichgewicht geraten. Lange Zeit war an Rudern auf dem Wasser nicht zu denken, dafür standen auf zahlreichen Balkonen und Terrassen die Concept2-Ergometer für das allseits beliebte Trockentraining. Um die Ausübung des Rudersports möglichst schnell wieder zu ermöglichen, haben wir als erster deutscher Fachverband Mitte April eigens erstellte Leitlinien veröffentlicht und an die Sportministerkonferenz weitergeleitet.


Kurze Zeit später wurde immerhin das Rudern im Einer bundesweit wieder erlaubt. Doch das ist meiner Meinung nach nicht genug. Schritt für Schritt werden in den einzelnen Ländern nun wieder die kontaktbehafteten Mannschaftssportarten sowie das Sporttreiben in geschlossenen Räumen zugelassen. Warum dürfen wir dann nicht auch wieder im Mannschaftsboot aufs Wasser? Das erschließt sich für mich nicht, üben wir unseren Sport doch an der frischen Luft, hintereinander mit einem Mindestabstand von 1,30 m und ohne Körper- und Gesichtskontakt aus. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Jürgen Steinacker haben wir uns in der vergangenen Woche mit neuen Empfehlungen an die Regierung gewandt und hoffen, dass die Verordnungsgeber der Länder diesen folgen werden.


Die Verschiebung der Olympischen und Paralympischen Spiele hat unsere Nationalmannschaft hart getroffen, waren die letzten vier Jahre doch komplett auf Tokio 2020 ausgerichtet. Dennoch haben sich Trainer und Athleten sehr verständnisvoll gezeigt und die Entscheidung des IOC begrüßt. Viele mussten ihre persönlichen Planungen nun ändern, um die neue Road to Tokyo in Angriff zu nehmen. Ich weiß, dass dies für viele nicht einfach war, deshalb ziehe ich auch vor allen meinen Hut und hoffe, dass alle motiviert in die neue Saison gehen. Mit der Europameisterschaft Mitte Oktober in Poznań haben die Ruderinnen und Ruderer immerhin noch für dieses Jahr ein Ziel vor Augen, auf das sie hintrainieren können.  


Durch die starken Einschränkungen mussten wir leider auch fast die komplette Wettkampfsaison absagen. Einzig die Sprintmeisterschaften im Oktober sowie ein möglicher Zielwettkampf mit einem Bundesfinale der Jahrgänge U17/U19/U23 sind aktuell noch denkbar. Für diesen Vergleichswettkampf sowie weitere Regatten in der Saison 2021 ist das Ressort Wettkampf auf der Suche nach Ausrichtern. Mehr dazu hier (Verlinkung auf Rolfs Bericht). Weitere Entscheidungen hinsichtlich der Junioren-, U23-EM und anderen internationalen Regatten sollen in den kommenden Wochen folgen.


Auch das 55. DRV-Wanderrudertreffen in Saarbrücken musste auf das kommende Jahr verschoben werden. Selbst, wenn es bis zum Herbst weitere Lockerungen für die Ausübung des Rudersports gibt, wären die Hygieneverordnungen bei Abendveranstaltungen kaum einzuhalten.


Neben den Sportveranstaltungen mussten wir aufgrund der finanziellen Risiken, der Unsicherheit beim Ausrichter und der Stadt Schweinfurt sowie einer Empfehlung der Bayerischen Staatskanzlei leider auch den für Ende Oktober geplanten 65. Deutschen Rudertag um ein Jahr verschieben. Ich hoffe, dass wir dieses gut nutzen können und weitere Grundlagen für die geplanten Abstimmungen und den Wechsel an der Spitze legen können. Ich freue mich auf jeden Fall auf die vor uns liegenden Aufgaben. Auch der 24. Jugendrudertag in Speyer wurde um ein Jahr verschoben.


Nun bleibt mir nur noch, Euch ein schönes langes Wochenende zu wünschen. Auch wenn wir uns dieses alle etwas anders vorgestellt haben, hoffe ich, dass Ihr zumindest im Einer und dort, wo es erlaubt ist, auch im Zweier aufs Wasser gehen könnt und das Rudern in vollen Zügen genießt.


Bleibt gesund.


Euer

Siegfried Kaidel Vorsitzender des Deutschen Ruderverbandes


Und hier ganz unten auf der Seite, verbleibt mir heute nur noch Euch allen einen schönen Vatertag und einen schönen Feiertag zu wünschen!


Liebe Grüße

Heike



Bitte schon einplanen: Aufgrund des Neubaus einer Brücke in Benningen wird die Schifffahrt von Km 155,0 bis Km 155,5 am 24.Mai 2020 von 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr gesperrt.

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