MRV Squad - Tag 57 - 14.05. - 8:00 Uhr in Marbach

Liebe Ruderer,


ich habe heute für all diejenigen, die noch nicht wieder zum Rudern aufs Wasser können, ein paar Fotos gemacht. Diesmal nicht von den Einer-Fahrern, sondern vom Baufortschritt der Brücke in Benningen und von einem Mohn-(Wein-)Berg.


Benningen bekommt eine Umgehungsstraße. Die Umgehungsstraße benötigt eine neue Brücke über den Neckar. Diese Brücke wurde mit einem Brückenkopf vor einigen Jahren begonnen und dann passierte nichts mehr. Der Ruderer fährt vorbei und es wird mehrmals hintereinander Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter - nichts verändert sich. Es lag an den Berechnungen - die Brücke war zu niedrig für den Schiffsverkehr. Grundstücksverhandlungen mussten getätigt werden, um eine weitere Spannweite und somit eine höhere Brücke zu bekommen.


In der Marbacher Zeitung warD am 06.02.2020 zu lesen:


Gut Ding will Weile haben – dieser Spruch gilt nach wie vor für den Bau der Benninger Ortsumfahrung. Derzeit laufen die Arbeiten für den Brückenschlag.


Benningen - Gut Ding will Weile haben – manchmal auch sehr viel davon, so wie bei der Umgehungsstraße in Benningen. Nachdem die Bauarbeiten im April vorigen Jahres wieder aufgenommen worden sind, schreite der Bau der langersehnten Ortsumfahrung (L1138) inzwischen voran, wie Haupt- und Bauamtsleiter Timo Schenk sagt: „Aktuell werden auf dem Gelände von Epple die Vorarbeiten für die Brücke gemacht – eine Stützwand, Widerlager und eine Hilfsstütze für die Stahlteile der Brücke.“ Da werde fleißig betoniert, aber „die großen Dinge sieht man noch nicht“, so Schenk.


Begonnen werde vorne bei der jetzigen Neckarbrücke, dann geht es in Richtung des Gewerbegebiets Krautlose, und zum Schluss erfolgt der neue Anschluss an die Beihinger Straße in Richtung Freiberg.

Der Brückenschlag ist dabei der erste Schritt. Voraussichtlich Ende Mai sollen die Stahlteile der Brücke eingehoben werden. „Das wird hoch spektakulär“, ist sich der Benninger Bürgermeister Klaus Warthon jetzt schon sicher.


Und hier der aktuelle Stand:


Seit ein paar Jahren gibt es Anfang Mai immer ein Farbspektakel in den Weinbergen. Der Klatschmohn-(Wein-)Berg ist am Aufblühen:


Leider kommen die Farben auf den Handy-Bildern nicht so schön raus, wie sie in Wahrheit sind. Eine Blüte blüht nur 2-3 Tage. So wird das Schauspiel leider bald wieder vorbei sein.


Traurig ist an diesem Bild nur, dass einige Steillagen-Weinberge nicht mehr bewirtschaftet werden. Unsere Kulturlandschaft und gerade die hier typischen Steillagen am Neckar sind etwas ganz besonderes. Der Aufwand für die Pflege der Steinmauern sowie das Schneiden, Anbinden und die Laubarbeiten an den Rebstöcke ist immens, da das meiste in Handarbeit durchgeführt werden muss. Das ist zeitaufwendig und extrem anstrengend für den Wengerter. Übrigens ist es sehr wahrscheinlich, dass Steine aus dem Römerkastell von Benningen für das Anlegen der Weinberg-Mauern verwendet wurden - irgendwann in der kleinen Warmzeit im Mittelalter. Der Durst nach Wein war wohl gewaltig, denn vom Kastell ist nichts mehr übrig!


Zum Training:


Ergometer: 5x2000m mit Schlagzahlwechsel

Die ersten 1000m der jeweiligen 2000m Strecke mit SZ 22 fahren, dann 500m mit SZ 24 und dann 500m mit SZ 26 - fünf Mal wiederholen!


Laufen/Walken: 50 Minuten oder 5x10 Minuten - mit Steigerung der Intensität

Die ersten 5 Minuten locker laufen, die nächsten 3 Minuten gerade so noch okay, 2 Minuten etwas anstrengend, 1 Minute anstrengend.




Karo und ich haben übrigens gestern etwas neues versucht: wir haben eine komplette Stunde Zumba-Training (oder ähnliches) gemacht. Also nach einem Video! Wir haben tatsächlich auch versucht, die Bewegungen der Zumba-Profis nachzuahmen. Ich weiß nicht, ob Karo es gut gemacht hat (ich denke schon!) - ich konnte wegen meiner erhöhten Unfall- und Verknotungsgefahr nicht auf sie achten. Auch wenn ich mich vielleicht blamiert habe: es macht einfach Laune!!!!


Kein Foto - hab ich zensiert!


Viele Grüße

Heike


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