MRV rockt November Blues - Tag 25

Liebe Ruderer,


die aufmerksamen Leser unter Euch werden nun bemerken: es fehlt Tag 24. Das liegt aber daran, dass ich den Tag 18 gleich zweimal hatte. Somit heute die Korrektur der Zahlen.


So schön sieht Kälte aus - hier einige Eindrücke von gestern in der Früh! Ich war zwar nicht rudern, sondern saß im warmen Vereinsbüro! Aber ein wenig habe ich die Nase rausgestreckt und für Euch ein paar Fotos gemacht.

Rudern in der Kälte ist oftmals ein besonderes Erlebnis, dennoch kann es auch zur Gefahr werden. Ich habe mal ein paar Sätze folgender Richtlinie für Euch kopiert: https://www.rudern.de/sites/default/files/downloads/drv-fisa-hinweise-sicheres-rudern_0.pdf



Unterkühlung

Unterkühlung tritt ein, wenn der gesamte Körper auf eine sehr viel niedrigere als die normale Körper- kerntemperatur abgekühlt wurde, z. B. unter 35 °C verglichen mit der normalen Körperkerntemperatur von 37 °C. Dies sollte unter allen Umständen vermieden werden.


 „Kleide dich so, dass Du nicht frierst“ - Mehrere Schichten (dünne) Kleidung sind wirksamer als ein dickeres Kleidungsstück – („Zwiebeleffekt“). Die äußere Schicht sollte wind- und wasserdicht sein.


 Feuchte Kleidung erhöht erheblich das Risiko für Auskühlung. Unter feucht-nassen Bedingungen kann Funktionskleidung zur Auskühlung beitragen, weil sie durch Feuchte ihre Wärmeisolationseigenschaf- ten verliert. Deshalb ist unter solchen Bedingungen Wolle für die Bekleidung vorzuziehen, da sie auch in feuchtem Zustand noch ihre Wärmeisolationseigenschaft behält.


 Trinke keinen Alkohol bei kalten Wetterbedingungen und verteile auch keinen. Alkohol beschleunigt den Wärmeverlust genauso wie er Fehleinschätzungen fördert. Zudem beschleunigt Alkohol die kälteinduzierte Urinausscheidung, damit kann es leichter zum Volumenmangel und Schock kommen.


 Sei aufmerksam für Anzeichen von Unterkühlung bei dir selber und anderen.


 Betreuer und Trainer von Kindern und Jugendlichen müssen sich der Risiken bei Kälteeinwirkung für die ihnen Anvertrauten besonders bewusst sein. Diese erhöhen sich, wenn Arme, Beine oder Kopf der Kälteeinwirkung ausgesetzt sind.


Wasserunfall

Wenn eine Person ins Wasser gefallen ist, verliert ihr Körper schnell Wärme. Um den Wärmeverlust zu reduzieren, sollte die Person die Kleidung anbehalten, mit Ausnahme von schweren Mänteln oder Stie- feln, die die Person herunterziehen könnten. Schwimmen ist mit erhöhtem Wärmeverlust und Verlust von wertvollem Zucker in der Muskulatur verbunden. Mit der Auskühlung wird die Muskulatur schnell steifer und ab 28 °C Körperkerntemperatur ist keine Kontraktion mehr möglich. Die freie Schwimmstrecke ist drastisch eingeschränkt, wenn der Wasserunfall in erschöpftem oder ermüdetem Zustand erfolgt. Deshalb ist generell der Verbleib am Boot oder die Nutzung einer Schwimmhilfe sicherer. Möglichst viele Körperteile sollten über dem Wasser sein, ebenso sollte bei einer Kenterung das sofortige Wiedereinstei- gen ins Boot erfolgen. Plötzliches Eintauchen in kaltes Wasser kann eine Schockwirkung auslösen und man sollte Sportler darauf hinweisen, möglichst nicht mit dem Gesicht unterzutauchen. Folgeerscheinun- gen können sein:


 Unterbrechung der normalen Atemtätigkeit – Atemstillstand;


 Unfähigkeit schwimmen zu können selbst bei geübten Schwimmern;


 Verwirrung und die Unfähigkeit, auf einfache Anweisungen zu reagieren.

Bei Verdacht auf Unterkühlung sollte unbedingt die Körperkerntemperatur mit einem Ohrthermometer gemessen werden. Bei Unterkühlungen von unter 35 Grad Körperkerntemperatur ist immer ein Notfall

gegeben. Die Aufwärmung bei diesem Notfall muss auch bei Bewusstsein unter klinischen Bedingungen erfolgen. Im Zweifel muss beim Kälteunfall immer medizinische Hilfe bzw. ein Notarzt gerufen werden. Nachfolgende Hinweise gelten für die Wiederbelebung und Notfallversorgung bei Unterkühlung.


ACHTUNG MRVler - am Fahrtenbuch haben wir Rettungswesten bereit gestellt - bitte auch als Erwachsener im Kleinboot verwenden!



Training : Tabata


Ergometer - Tabata:

Warmfahren

8 Sätze à 8 Wiederholungen - nur so schnell, dass Ihr am Ende überlebt

Cool Down

Auf der Gymnastikmatte:

Auch ohne Ergometer dürft Ihr Euch wieder mit Tabata beschäftigen. Einige von Euch haben die Musik auf dem Handy, ansonsten könnt Ihr mal googeln. Sucht nach 8 x 20s Belastung (10s Pause).

Die Übungen jeweils über einen ganzen Titel (8 mal) wiederholen.

  1. Hampelmann

  2. Kniebeugen

  3. Strecksprünge (U30) / Diagonales Kniehohen (Ü30) oder wie auch immer!

  4. Crunches gerade

  5. Bibellesen

  6. Crunches schräg (je 4x pro Seite)

  7. Liegestütz (classic oder auf den Knien)

  8. Lunges (tiefer Ausfallschritt - je 4x pro Seite)

Fangt mit den Hampelmännern locker an, dann habt Ihr da eine kleine Aufwärmung. Am Ende der Einheit dehnt Ihr Euch nochmals durch.

Liebe Grüße

Heike

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© 2019 by Heike Breitenbücher

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