MRV rockt November Blues - Tag 16

Liebe Ruderer,


heute möchte ich die Serie "Ziele im Fahrtenbuch" fortsetzen. Ein weiteres Ziel ist die "Murrmündung" - also die Stelle an der das Flüsschen Murr in den Neckar mündet.


Wir starten wieder mit drei historischen Ansichten:

Das erste Foto habe ich dem Buch "Marbach - Bilder im Wandel der Zeit" von Albrecht Gühring entnommen.

Und den folgenden Text auch:

Dass Marbach Am Neckar liegt, wird erst beim Blick vom Eisenbahnviadukt richtig erkennbar. Oberhalb von Gärten und Weinbergen liegt die befestigte Altstadt gleichsam wie eine Burg. Bewusst wurde die Stadt gegen Ende 12. Jahrhunderts zur besseren Verteidigung auf diesem Felsplateu errichtet. Die Einmündung des Strenzelbachs, der Marbach den Namen gab, in den Neckar wird von einer kleinen Steinbogenbrücke überspannt.



Diese beiden Bilder stammen aus dem Buch "Archivbilder Marbach Am Neckar" von Albrecht Gühring.


Zu Bild 1: Doch auch hier erfuhr das Neckarbett Umgestaltungen, die ihre Spuren hinterließen. Gut zu erkennen sind auf dieser Ansichtskarte aus den 1950er-Jahren die Weinbergmauern und die Trasse der Bottwartalbahn.


Zu Bild 2: Auf der Höhe von Benningen waren die Veränderungen am Neckar weniger einschneidend. Die Ansichtskarte zeigt einen idyllischen Blick über das Eisenbahnviadukt auf die Stadt Marbach und das Schiller-Nationalmuseum nach 1934


Wenn wir heute zur Murrmündung rudern, sieht alles ein wenig anders aus.


Über die Brücke führt inzwischen die vielbefahrene L1100. Dennoch scheint der Blick sehr idyllisch. Rudern kann man auf der Murr nicht, da sie bereits hier viele Untiefen hat und Steine das Flüsschen dominieren.


Jetzt noch ein wenig Geografie:


Das Quellgebiet der Murr liegt 3 km südlich der Stadt Murrhardt auf den Höhen des Murrhardter Waldes. Am südlichen Ortsrand des Weilers Vorderwestermurr weist ein Schild einen gefassten Quelltopf als „Murrursprung“ aus. Wegen seiner starken und zuverlässigen Schüttung von zwei Litern pro Sekunde selbst bei Trockenheit wird er als Hauptquelle der Murr angesehen, auch wenn mehrere kleine Bäche bei Vorderwestermurr und Fautspach höher und mündungsferner liegen. Wegen ihres Wasserreichtums und ihrer Beständigkeit lagerten in der Umgebung der Quelle bereits zur Steinzeit Menschen an Rastplätzen und Feuerstellen.


Dieser Text stammt aus Wikipedia - leider kein passendes Buch im Regal gefunden! Seufz!


Unser Krafttraining für heute:


Bei der Erklärung zu 8 hat sich ein Fehler eingeschlichen - da war mal Umsetzen im Plan! Geändert und nicht aufgepasst! Einfach durch Nichtbeachtung strafen!


Liebe Grüße


Heike

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