MRV rockt November Blues - Tag 11

Liebe Ruderer,


ab heute darf im Marbacher Ruderverein wieder in Einern und Zweiern gerudert werden. Knifflig an der Geschichte ist, dass Rudern lediglich als Individualsport ausgeübt werden darf und nicht in organisierter Form. Nun ist so ein Junioren- oder Rennruder-Training die organisierte Form schlechthin. Diese Formulierung unterscheidet sich grundlegend von der Öffnung, wie sie im Frühjahr für die Kleinboote stattgefunden hat. Für die erwachsenen Ruderer kann über unser Reservierungssystem ein individuelles Rudern stattfinden! Alle Infos über Rundmail oder unter www.marbacher-ruderverein.de.


Bitte achtet darauf, dass bei schlechter Sicht (Nebel) kein Rudern erlaubt ist. Ihr seht die Berufsschifffahrt nicht, leider auch andersherum nicht. Aber auch die Springbojen sind bei Nebel besonders aggressiv!

Der Donnerstag ist wieder ein Ausdauer-Tag, aber mit wechselnden Intensitäten und Steigerungen.


Zum Training:

Ergometer: 5x2000m mit Schlagzahlwechsel

Die ersten 1000m der jeweiligen 2000m Strecke mit SZ 22 fahren, dann 500m mit SZ 24 und dann 500m mit SZ 26 - fünf Mal wiederholen!


Laufen/Walken: 50 Minuten oder 5x10 Minuten - mit Steigerung der Intensität

Die ersten 5 Minuten locker laufen, die nächsten 3 Minuten gerade so noch okay, 2 Minuten etwas anstrengend, 1 Minute anstrengend.

Nachdem wir in den letzten Tagen ein paar Insider-Informationen zu unserem Ruderrevier gegeben haben, geht es nun gerade so weiter. Heute gehen wir zurück zu den Römern! Ihnen haben wir nämlich die Brücke über den Neckar zu verdanken.


Wenn Ihr rudert, dann rudert Ihr unter der Eisenbahn-Brücke durch - sie sieht heute wie folgt aus:



Ursprünglich war das mal etwas anders:


Ich zitiere mal - besser lesbar - von der Infotafel: Die 24. Kohorte freiwilliger römischer Bürger aus dem Kastell in Benningen bauten hier diese Brücke über den Neckar. Dazu eine befestigte Straße oberhalb der Alexanderkriche in Marbach über Rielingshausen, Großaspach und Sulzbach bis nach Murrhartdt. Diese Straße ist heute noch im Wald bei Rielingshausen, Großaspach und nördlich von Strümpfelbach sichtbar. In Murrhardt errichteten die römischen Soldaten ihr neues Kastell und beteiligten sich am Bau des obergermanischen Limes, dem heutigen Weltkulturerbe.

Wenn ich heute die Nebelschwaben aus meinem Bürofenster schaue. so sehe ich auf der Fensterbank auf den immerwährenden Kalender von unserem Landwirt Karl Bauer (Bauer Bauer). Das Thema passt:


Damit einen guten Start in den heutigen Donnerstag!


Liebe Grüße

Heike



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