Koordinationstraining - einmal anders


Der vorerst letzte Themenabend zur Überbrückung des Winterhalbjahres fand gestern Abend im Marbacher Ruderverein statt. Das Thema war Koordinationstraining in verschiedenen Varianten. Ob als SAK Training (sensomotorisch akzentuiertes Krafttraining), als Zusammenarbeit von Augen und Hand oder Fuß oder auch mit Hilfe der Koordinationsleiter - immer wieder stellte uns der Körper vor neue Herausforderungen, weil er einfach nicht das tat, was man von ihm wollte. Dabei war es doch ganz einfach: mit beiden Füßen unterschiedlich zu wippen und einen Text in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen oder zwei Bälle noch oben zu werfen und nur die Hände zu kreuzen - nichts, was unmöglich gewesen wäre oder etwa doch?

Beim Training auf instabilem Untergrund werden bekannten Übungen schlicht der "feste Boden untern den Füßen" entzogen. Ob auf der Weichbodenmatte (wie hier im Trainingslager in Emden) oder auf Wackelbrettern, Aerosteps oder gerollten Matten - wichtig ist nur, dass immer wieder eine neue Herausforderung dazukommt, um das Gehirn in Schwung zu halten. Gerade in den Natursportarten, zu denen Rudern definitiv gehört, muss sich der Ruderer immer wieder auf neue Verhältnisse, wie Wellen, Wind, Strömung oder auch nur auf verschiedene Mannschaftszusammensetzungen einstellen. Koordinationstraining mit beständigen Variationen hält dies Fertigkeit wach und aktiv.

Neues erleben, neugierig sein dürfen, über sich selbst lachen können und Spaß haben - das sind die Zutaten, die ein Koordinationstraining erfolgreich machen!

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