X-Fitness, Calisthenics, HI(I)T, Tabata - moderne oder Mode-Trainingsformen auch für Ruderer?

Der Marbacher Ruderverein führte seine Themenabende weiter und beschäftigte sich vergangenen Mittwoch mit Trainingsformen, die im Moment in jeder Fitness-Zeitschrift und in der Angebotspalette kommerzieller Fitness-Anbieter zu finden sind.

Was verbirgt sich hinter den exotisch klingenden Titeln? Welchen Nutzen haben Fitness-Ruderer von diesen scheinbar neuen Trainingsformen? Wie kann ein Fitness-Ruderer überhaupt Kraft und Ausdauer steigern? Wie regelmäßig und wie intensiv muss/sollte/darf Training sein?

Während sich der Theorie-Block mit diesen Fragen beschäftigte, ging es anschließend wieder zur Praxis-Erprobung in die Werkstatt. Die Werkstatt wurde sogleich mit anderen Augen gesehen: Das ist Training in der "Box", wie die X-Fitness Sportler ihre alten Fabrik- oder Lagerhallen nennen, die sie zu Trainingsorten umgewandelt haben.

Tabata konnte sich als Publikumsliebling durchsetzen. 20s Belastung, 10s Pause, motivierende Musik, Gruppendynamik und auf die Leistungsfähigkeit individuell abgestimmte Übungen brachten Spaß und Lust an der Bewegung. Die Übungen an sich und auch das Thema Intervalltraining ist an sich nichts neues und problemlos im Fitnesstraining einsetzbar.

Die hohe Ausbelastung und teilweise hohen Gewichte beim HIT Training erfordert Sportler, die Bewegungsabläufe genau kennen und umsetzen können. Die Sportart aus den Ghettos "Calisthenics" fasziniert und zeigt, dass das eigene Körpergewicht ein wunderbares wirkungsvolles Sportgerät sein kann. Ob wir es jemals selbst in dieser Körperbeherrschung und Eleganz umsetzen werden? Es bedarf auch der Bewunderer und diese Aufgabe übernehmen wir gerne!

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